Neue Reaktoren

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Lösung aller Energieprobleme? – ‼️Doris v. Sayn-Wittgenstein über den Dual-Fluid-Reaktor! – „Man tauscht das Risiko von Kernkraftwerken gegen das Risiko von Armut – u. das ist bekanntlich das größte Lebensrisiko.“ tg
Thoriumreaktoren können Atommüllabfälle entsorgen!YT & tg

Mit einem neuen Thoriumreaktor können diese Abfälle jedoch entsorgt werden und sogar bis zu 1500 Jahre lang Strom erzeugen. Ein neuer Thoriumreaktor kann Atommüll verbrennen und 1500 Jahre lang Strom erzeugen, was ihn zu einer sicheren und nachhaltigen Energiequelle macht. – Was spricht dagegen?
In einem mit Thorium betriebenen Flüssigsalzreaktor würde eine andere Art von Atommüll anfallen: Schätzungen zufolge würde dieser „nur“ einige Hundert Jahre lang Strahlung abgeben – herkömmlicher Atommüll strahlt bis zu Hunderttausende von Jahren. Dafür würden hochenergetische Gammastrahlung und Hitze entstehen.

Ein Thorium-Reaktor ist ein Kernkraftwerk, das Thorium anstelle von Uran als Brennstoff nutzt. Der Prozess benötigt eine Starthilfe und ist physikalisch so konzipiert, dass er sich selbst reguliert. Besonders im Vergleich zu klassischen Uranreaktoren gilt dieser Reaktortyp als sehr sicher und potenziell abfallärmer.
Funktionsweise
In der Natur vorkommendes Thorium (Thorium-232) ist selbst nicht spaltbar. Es muss durch den Beschuss mit Neutronen in spaltbares Uran-233 umgewandelt werden. Die gängigste Bauform ist der sogenannte Thorium-Flüssigsalzreaktor.
Brennstoff: Thorium ist in einem geschmolzenen Salz gelöst und fungiert gleichzeitig als Kühlmittel.
Selbstregulierung: Erhitzt sich der Reaktor zu stark, dehnt sich die Flüssigkeit aus. Dadurch sinkt die Dichte und die Kernspaltung nimmt automatisch ab.
Passive Sicherheit: Sollte die Kühlung ausfallen, kann das flüssige Salz über spezielle Ventile in dafür vorgesehene Tanks ablaufen, wodurch die Reaktion stoppt.
Vorteile
Große Vorkommen:
Thorium ist auf der Erde deutlich häufiger als Uran und fällt oft als Abfallprodukt bei der Gewinnung seltener Erden an.
Weniger Atommüll: Der anfallende radioaktive Abfall zerfällt schneller und strahlt nach hunderten statt wie bei Uran nach zehntausenden Jahren nicht mehr gefährlich.
Kaum Kernschmelze möglich: Da der Brennstoff bereits flüssig ist, kann der klassische GAU einer Kernschmelze physikalisch nicht stattfinden.
Herausforderungen
Hohe Korrosion:
Das flüssige, heiße Salz greift die metallischen Reaktorwände an. Die Materialforschung nach langlebigen, korrosionsbeständigen Bauteilen ist komplex und gilt als eine der Hauptursachen, warum die Technik bisher nicht im kommerziellen Maßstab läuft.
Komplexe Handhabung: Das System ist wartungsintensiv und die radioaktiven Zerfallsprodukte (wie Uran-232) erschweren die Handhabung.
Aktuelle Entwicklungen (Stand 2026)
Viele Projekte befinden sich noch in der experimentellen Phase oder in der Forschung. Der weltweit beachtete TMSR-LF1 in China, der sich in der Wüste Gobi befindet, hat nach erfolgreichen Testläufen zur Thorium-Uran-Konversion international Aufmerksamkeit erregt und den Betrieb aufgenommen.
Sichere Atomkraft? Update Thorium Reaktor! —> YT
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