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Nach dem Sturz von Zar Nikolaus II. und dem Zusammenbruch des Russischen Reichs im Ersten Weltkrieg ringen verschiedene politische Lager um die Macht: Die kommunistischen „Bolschewiki” unter Wladimir Lenin kämpfen gegen Konservative, gemäßigte Sozialisten, Nationalisten und Demokraten. Hauptgegner der kommunistischen, von Leo Trotzki gegründeten „Roten Armee” sind die „Weißen”: Ein zusammengewürfelter Haufen verschiedener politischer Richtungen, die einzig die Feindschaft mit den Kommunisten eint.
Hinzu kommen Armeen von mittellosen Bauern. Sie wehren sich gegen die Enteignung ihres Landes und die Konfiszierung von Nahrungsmitteln. Dazu greifen ausländische Mächte wie Japan und die USA in die Kämpfe ein und Unabhängigkeitsbewegungen unter anderem in der Ukraine, Finnland, Georgien und dem Baltikum erheben sich. Am Ende der blutigen Kämpfe gehen die Kommunisten unter Lenin als Sieger hervor: Der 30. Dezember 1922 ist die Geburtsstunde der Sowjetunion.

Russland wurde im Vertrag von Brest-Litowsk gezwungen, Polen, Finnland, die Ukraine, Litauen und Lettland abzutreten. Weißrussland und Estland blieben von deutschen Truppen besetzt. Und im Kaukasus musste Russland auf alle Gebiete verzichten, die es seit 1878 erobert hatte. (Ausschnitt aus obigem Video)