Meditation

Seit ich weiß, dass ich ein heiliges ja göttliches Geschöpf bin, gibt es für mich keine Schuld und keine Sünde mehr und der Begriff „Vergebung“ hat für mich keine Bedeutung mehr!
Reiner Haake

… mehrere Meditationen aufgrund eines eigenen besonderen Erlebens!

 

Inneres Gleichgewicht finden 12. Januar
… aus Kraft zum Loslassen vom Melody Beattie

Das Ziel unserer Heilung besteht darin, unser inneres Gleichgewicht – die goldene Mitte – zu finden.
Viele von uns sind von einem Extrem ins andere gefallen: jahrelang kümmerten wir uns um alle anderen, nur nicht um uns selbst; dann folgte eine Zeit, in der wir ausschließlich unsere eigenen Bedürfnisse im Auge hatten.
Jahrelang
weigerten wir uns strikt, unsere Gefühle zu erkennen, wirklich zu spüren und damit umzugehen; dann folgte eine Zeit, da wir absolut zwanghaft jedem Anflug von Gefühl in unserem Inneren nachspürten.
Oder wir finden uns mit unserer Machtlosigkeit, Hilflosigkeit und unserer Opferrolle ab – ehe wir dann ins andere Extrem umschwenken und aggressiv Macht ausüben auf unsere Umgebung.
Wir können aber auch lernen, anderen etwas zu geben und dabei dennoch Verantwortung für uns selbst zu tragen.Wir können aber auch lernen, anderen etwas zu geben und dabei dennoch Verantwortung für uns selbst zu tragen. Wir können lernen, uns um unsere Gefühle ebenso zu kümmern wie um unsere körperlichen, intellektuellen und spirituellen Bedürfnisse. Wir können ruhig darauf vertrauen, dass wir in unseren Beziehungen gleichwertige Partner sind.
Das Ziel des Heilungsprozesses ist inneres Gleichgewicht, das wir manchmal allerdings erst erreichen, wenn wir durch Extreme gegangen sind.

Heute will ich gütig mit mir sein; ich begreife, dass ich Höhen und Tiefen erforschen muss, um die Mitte und innere Ausgeglichenheit zu finden. Um aus einem Tal empor zu steigen, muss ich gelegentlich einen Gipfel erklimmen, um dann langsam die Ebene zu erreichen.

 

Sich der Schattenseite des eigenen Wesens zuwenden 2. April

Wir machten eine gründliche und furchtlose Inventur in unserem Inneren.
– Vierter Schritt von Al-Anon

Wenn wir zum vierten der Zwölf Schritte kommen, sind wir bereit, uns der eigenen Schattenseite zuzuwenden, die uns daran hindert, uns selbst und andere zu lieben sowie Liebe von anderen entgegenzunehmen und das Leben zu genießen. Der Sinn des Vierten Schrittes liegt nicht darin, dass wir uns minderwertig fühlen; der Sinn liegt vielmehr darin, unsere Blockaden gegen Freude und Liebe abzubauen.
Wir suchen nach Ängsten, Wut, Verletzungen und Schamgefühlen aus früheren Ereignissen – nach verschütteten Gefühlen, die sich bis heute auf unser Leben auswirken. Wir suchen nach unterbewussten Überzeugungen hinsichtlich unserer eigenen Person und solchen, die die Qualität unserer Beziehungen beeinträchtigen.
Solche Überzeugungen lauten: Ich hin nicht liebenswert … Ich bin eine Last für andere … Menschen kann man nicht trauen … Mir kann man nicht trauen … Ich verdiene es nicht, glücklich und erfolgreich zu sein … Das Leben ist es nicht wert, gelebt zu werden.
Wir untersuchen unser Verhalten und unsere Gewohnheiten, um unsere selbstzerstörerischen Überzeugungen ausfindig zu machen. Mit Liebe und Mitgefühl uns selbst gegenüber versuchen wir, unsere Schuldgefühle – berechtigte und unberechtigte – ans Tageslicht zu befördern.
Die Prüfung unternehmen wir ohne Angst vor dem, was wir entdecken werden, da diese Erforschung der Seele uns reinigt und zu einem besseren Selbstwertgefühl verhilft, als wir es uns je träumen ließen.

► Hilf mir, Gott, die Blockaden und Barrieren in meinem Inneren ausfindig zu machen. Bring mir alles, was ich wissen muss, zu Bewusstsein, damit ich mich davon befreien kann. Zeig mir, was ich über mich wissen muss.

 

Sich selbst bedingungslos lieben 25. Mai
… aus Kraft zum Loslassen vom Melody Beattie

Lieben Sie sich, um Gesundheit und ein gutes Leben zu erlangen. Liehen Sie sich, um Beziehungen einzugehen, die gut für Sie und den Partner sind. Lieben Sie sich, um Frieden, Glück, Freude, Erfolg und Zufriedenheit zu erlangen.
Lieben Sie sich, um all das zu erhalten, was Sie sich immer wünschten. Wir können aufhören, uns so zu behandeln, wie andere uns behandelt haben, deren Verhalten unangemessen war. Wenn wir daran gewöhnt sind, uns mit kritischen oder strafenden Augen, voll Geringschätzung und Herablassung zu sehen, ist es Zeit, damit Schluss zu machen. So haben uns andere Menschen früher behandelt.
Das weit Schlimmere ist leider, dass wir uns heute selber so behandeln.
U
nsere Selbstliebe mag uns bisweilen fremdartig, sogar töricht erscheinen. Die Menschen unserer Umgebung beschuldigen uns vielleicht selbstsüchtig zu sein. Das müssen wir ihnen nicht glauben.
M
enschen, die sich selbst lieben, besitzen die Fähigkeit, andere zu lieben und sich für die Liebe anderer zu öffnen. Menschen, die sich selbst lieben und achten, können geben und Bindungen eingehen.
Wie erreichen wir Selbstliebe? Indem wir uns zunächst dazu zwingen. Indem wir sie nötigenfalls vortäuschen. Indem wir »handeln, als ob«. Indem wir genauso ernsthaft daran arbeiten, uns zu lieben und gern zu haben, wie wir daran gearbeitet haben, uns abzulehnen.
Erkunden Sie, was es heißt, sich selbst zu lieben.
Tun Sie etwas für sich, das mitfühlende, f
ürsorgliche Selbstliebe widerspiegelt.
Nehmen Sie alles an Ihrer Person in Liebe an – Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Verzeih
en Sie sich selbst, so oft es nötig ist.
Sprechen Sie sich Mut zu. Denken Sie gut von sich.
Wir wollen negative Gedanken und Überzeugungen ohne Umschweife und ehrlich nach außen bringen, um sie durch bessere zu ersetzen.
Sprechen Sie sich getrost ab und zu ein Selbstlob aus. Zwingen Sie sich nötigenfalls dazu. Bitten Sie um Hilfe, um Zuwendung; verlangen Sie, was Sie brauchen.
Verwöhnen Sie sich gelegentlich. Behandeln Sie sich nicht wie einen Packesel, dem Sie ständig mehr aufb
ürden, den Sie vorantreiben und unter Druck setzen. Lernen Sie, gut zu sich zu sein. Lernen Sie Verhaltensweisen mit angenehmen Folgen – sich selbst gut behandeln ist eine davon.
Lernen Sie, Schluss zu machen mit Ihrem Schmerz, auch wenn das mit schwerwiegenden Entscheidungen verbunden ist. Nehmen Sie keine unnötigen Entbehrungen auf sich. Gönnen Sie sich das, was Sie wollen, nur weil Sie es wollen.
Hören Sie auf damit, sich zu rechtfertigen und Erklärungen abzugeben. Wenn Sie Fehler machen, lassen Sie es gut sein. Wir lernen, wir wachsen, und wir lernen mehr. Und bei all dem lieben wir uns selbst.
Wir arbeiten an uns und setzen die Arbeit fort. Eines Tages werden wir aufwachen, in den Spiegel schauen und feststellen, dass uns die Selbstliebe zur Gewohnheit geworden ist. Wir leben nun mit einer Person, die Liebe gibt und empfängt, da diese Person sich liebt.
Selbstliebe wird zu unserem Leben gehören und zu seiner treibenden Kraft.

Heute arbeite ich daran, mich selbst zu lieben. Ich werde genauso sehr daran arbeiten, mich selbst zu lieben, wie ich daran gearbeitet habe, mich abzulehnen. Hilf mir, Gott, mich von Selbsthass und Verhaltensweisen zu trennen, die ein Spiegel meiner Selbstverneinung sind.
Hilf mir, sie durch Verhaltensweisen zu ersetzen, die Selbstliebe widerspiegeln. Verhilf mir heute zu größerer Selbstachtung. Verhilf mir zu der Erkenntnis, dass ich liebenswert und fähig bin, Liebe zu geben und zu empfangen.

 

Direktheit 03. Juli
… aus Kraft zum Loslassen vom Melody Beattie

Die Art, wie wir mit anderen kommunizieren, kann unsere Kontrollbedürfnisse widerspiegeln. Wir sagen Dinge, von denen wir glauben, dass der andere sie hören will. Wir bemühen uns, andere nicht zu verärgern, nicht zu verunsichern, sie nicht vor den Kopf zu stoßen, ihnen keinen Anlass zum Widerwillen zu geben. Doch unser Bedürfnis nach Kontrolle lockt uns in eine Falle, in der wir uns als Opfer und Märtyrer vorkommen.
Die Freiheit ist nur wenige Worte entfernt. Diese Worte sind unsere Wahrheiten. Wir können sagen, was wir sagen müssen. Wir können unsere Meinung ruhig und selbstbewusst äußern.
Lassen Sie Ihr Bedürfnis nach Kontrolle los. Wir müssen nicht verurteilen, taktlos sein, Schuld zuweisen oder grausam sein, wenn wir unsere Wahrheiten aussprechen. Andererseits brauchen wir unser Licht nicht unter den Scheffel zu stellen. Lassen wir los, und bekennen wir uns freimütig dazu, so zu sein, wie wir sind.

Heute will ich mit mir und anderen aufrichtig umgehen im Bewusstsein, dass meine innere Wahrheit eben anders zum Vorschein kommt, wenn ich nicht aufrichtig bin.

 

Wir sind liebenswert 14. Juli
… aus Kraft zum Loslassen vom Melody Beattie

Selbst wenn die wichtigste Bezugsperson in Ihrem Leben Sie zurück weist, so sind Sie dennoch da und ganz in Ordnung.
– Unabhängig sein
Denken Sie manchmal: Wie soll mich je ein Mensch lieben? Für viele von uns ist das eine tief sitzende Überzeugung, die zu einer sich selbst erfüllenden Prophezeiung werden kann.
Wenn wir glauben, nicht liebenswert zu sein, untergraben wir möglicherweise unsere Beziehungen zu Kollegen, Freunden, Familienmi
tgliedern und anderen Menschen, die wir lieben. Diese Überzeugung kann uns veranlassen, Beziehungen zu wählen oder in Beziehungen zu verharren, die uns weniger geben als uns zusteht, weil wir glauben, es nicht besser verdient zu haben. Wir klammern uns verzweifelt an einen bestimmen Menschen, als sei er unsere letzte Chance in der Liebe. Wir werden abweisend und stoßen Menschen von uns. Wir ziehen uns zurück oder reagieren ständig in übertriebener Weise.
Viele von uns haben in der Kindheit und Jugend nicht die bedingungslose Liebe erhalten, die wir verdienten. Viele von uns wurden von den wichtigen Menschen ihres Lebens verlassen oder vernachlässigt. Wir waren zu der Überzeugung gelangt, dass wir nicht geliebt wurden, weil wir nicht liebenswert waren. Wenn wir uns selbst die Schuld zuweisen, so ist das eine verständliche, aber unangebrachte Reaktion. Wenn andere uns nicht oder nicht in angemessener Form lieben konnten, liegt der Fehler nicht bei uns. Jetzt lernen wir, uns vom Verhalten anderer Menschen unabhängig zu machen. Und wir lernen, Verantwortung für unsere Heilung zu übernehmen, ungeachtet der Menschen in unserer Umgebung.
Genauso, wie wir davon überzeugt waren, nicht liebenswert zu sein, können wir nun in der Überzeugung leben, liebenswert zu sein. Diese neue Überzeugung wird die Qualität unserer Beziehungen verbessern, vor allem die Beziehung zu uns selbst. Wir werden die Fähigkeit erlangen, uns von anderen lieben zu lassen, und wir werden uns für die Liebe und Freundschaft, die uns zusteht, öffnen.

Hilf mir heute, Gott, dass ich mir die selbstzerstörerische Überzeugung, nicht liebenswert zu sein, bewusst mache und mich davon löse.
Hil
f, dass ich heute beginne, mir selbst zu sagen: Ich bin liebenswert.
Hilf mir, diese Überzeugung so lange in die Tat umzusetzen, bis sie mir in Fleisch und Blut übergegangen ist und sich in meinen Beziehungen manifestiert.

 

Familienprobleme 15. Juli
… aus Kraft zum Loslassen vom Melody Beattie

Mit fünfunddreißig wagte ich zum ersten Mal, meiner Mutter zu widersprechen. Ich weigerte mich, an ihren Machtspielen und Manipulationen teilzunehmen. Ich hatte schreckliche Angst und konnte kaum fassen, was ich da tat. Aber ich stellte fest, dass ich nicht gemein sein musste. Ich musste keinen Streit anfangen. Ich konnte das, was ich sagen wollte und musste, zur Sprache bringen, um für mich selbst Sorge zu tragen. Ich erkannte, dass ich mich lieben und achten und mich gleichzeitig um meine Mutter kümmern konnte – so wie ich es wollte: nicht so, wie sie es wollte.
Anonym

Wer verstünde wohl besser, unsere Schwachpunkte zu berühren, als Familienmitglieder? Wem sonst geben wir so viel Macht in die Hand?
Beziehungen innerhalb der Familie können äußert provokativ sein.
Ein einziges Telefongespräch kann uns in seelischen und psychischen Aufruhr versetzen, der stundenlang, ja tagelang anh
ält.
Das wird manchmal noch schlimmer zu Beginn unserer inneren Heilung, weil wir uns die eigenen Reaktionen und unser Unbehagen bewusst machen. Das ist unangenehm, aber gut. Mit diesem Prozess., in dem wir uns die Dinge bewusst machen und sie akzeptieren, verändern und entwickeln wir uns und finden Heilung.
Diese liebevolle Loslösung von Familienmitglied
ern kann Jahre dauern; ebenso der Lernprozess, auf welche Weise wir effektiv reagieren. Wir können nicht kontrollieren, was andere tun oder versuchen zu tun; wir haben aber eine gewisse Kontrolle darüber, für welche Reaktion wir uns entscheiden.
Hören Sie auf, andere zu zwingen, Sie anders zu behandeln. Lösen Sie sich von Strukturen, indem Sie Abstand davon nehmen, andere verändern oder beeinflussen zu wollen.
Die Menschen in unserer Familie müssen mit ihren vorgeformten Verhaltensweisen
besonders dann, wenn sie uns betreffen selbst zurechtkommen. Wie wir darauf reagieren, wie wir uns selbst schützen, ist unsere Sache.
Wir können unsere Familie lieben und gleichzeitig ihre Bemühungen zurückweisen, uns zu manipulieren, zu kontrollieren oder uns Schuld aufzuladen.
Wir können im Zusammensein mit Familienmitgliedern achtsam mit uns selbst umgehen, ohne uns schuldig zu fühlen. Wir können im Umgang mit ihnen lernen, beharrlich zu sein, ohne in Aggression zu verfallen. Wir können im Umgang mit ihnen die Grenzen setzen, die wir uns setzen wollen und müssen, ohne uns der Familie gegenüber illoyal zu verhalten.
Wir können lernen, unsere Familie zu lieben, ohne auf Selbstliebe und Selbstachtung zu verzichten.

Hilf mir heute, im Zusammensein mit Familienmitgliedern achtsam mit mir selbst umzugehen. Verhilf mir zu der Einsicht, dass ich mein Leben, meinen Tag, meine Gefühle nicht von ihren Problemen bestimmen lassen muss. Verhilf mir zu der Erkenntnis, da/Z ich gegenüber Familienmitgliedern meine Empfindungen zum Ausdruck bringen kann, ohne mich schuldig oder beschämt fühlen zu müssen.

 

Unbeirrbar sein 22. Oktober
… aus Kraft zum Loslassen vom Melody Beattie

Haben Sie Vertrauen zu sich. Vertrauen Sie Ihrem Wissen.
Manchmal ist es schwer, an der eigenen Wahrheit festzuhalten und dem zu vertrauen, was wir Wissen, zumal dann, wenn andere uns vom Gegenteil überzeugen wollen.
In einem solchen Fall geben sie uns gern das Gefühl, wir seien schuldig und müssten uns schämen. Sie haben ihre eigenen Vorstellungen. Sie sind in ihre eigenen Verdrängungsmechanismen verstrickt. Sie würden uns gerne davon überzeugen, dass wir nicht wissen, was wir sehr wohl wissen; sie wollen unser Selbstvertrauen erschüttern; sie wollen uns auf eine falsche Fährte locken.

Wir haben keinen Grund, unsere Wahrheit, unsere innere Stärke zu verlieren, nur weil andere uns dazu drängen. Das wäre Co-Abhängigkeit.
Es ist gefährlich, den Lügen Gauben zu schenken. Wenn wir aufhören, uns auf unsere Wahrheit zu verlassen, wenn wir unsere Instinkte unterdrücken, wenn wir uns einreden, mit uns müsse aufgrund unserer Gefühle oder unserer Überzeugungen etwas nicht stimmen, versetzen wir unserem eigenen Ich und unserer Gesundheit einen schweren Schlag.
Wenn wir jenen wichtigen Teil unserer Persönlichkeit verraten, der die Wahrheit kennt, verlieren wir unsere Mitte. Wir verlieren unser seelisches Gleichgewicht. Wir sind beschämt, verängstigt und verwirrt. Wenn wir zulassen, dass ein anderer uns den Boden unter den Füßen weg zieht, finden wir uns nicht mehr zurecht.
Das heißt nicht, dass wir nie unrecht haben; wir haben nur nicht immer unrecht.
Seien Sie offen. Stehen Sie zu Ihrer Wahrheit. Vertrauen Sie dem, was Sie wissen. Und lassen Sie sich nicht ein auf Verdrängungen, sinnlose Verhaltensweisen, Zwänge oder Nötigung – dadurch würden Sie nur von Ihrem Weg abkommen.
Bitten Sie darum, die Wahrheit klar erkennen zu können – nicht mit Hilfe der Person, die versucht, Sie zu manipulieren oder zu überzeugen, sondern mit Hilfe Ihres eigenen Wesens und Ihrer Höheren Macht.

Heute vertraue ich meiner Wahrheit, meiner Intuition und meiner Fähigkeit, die Realität richtig zu sehen. Ich lasse nicht zu, dass ich durch Schikanen, Manipulationen, Tricks, unaufrichtige oder unlautere Absichten ins Wanken gerate.

 

Sich der Liebe öffnen 24. Oktober
… aus Kraft zum Loslassen vom Melody Beattie

Öffnen wir uns der Liebe, die uns zur Verfügung steht. Wir dürfen unsere Quellen der Liebe nicht versiegen lassen. Gott hält eine unbegrenzte Fülle von dem bereit, was wir brauchen; dazu zählt auch die Liebe.
Wenn wir offen sind für die Liebe, werden wir sie bekommen. Sie mag aus den erstaunlichsten Quellen kommen. Nicht zuletzt kommt sie aus uns selbst.
Wir öffnen uns der Liebe und machen uns bewusst, dass sie schon die ganze Zeit für uns da war. Wir spüren die Liebe von Freunden und nehmen sie dankbar an. Wir nehmen die Liebe an, die uns von der Familie entgegengebracht wird, und erfreuen uns daran.
Wir sind auch bereit, die Liebe aus unserer Partnerbeziehung anzunehmen. Wir müssen Liebe nicht von unaufrichtigen Menschen annehmen – Menschen, die uns ausbeuten oder mit denen wir keine Beziehung haben wollen.
Es gibt eine Menge guter Liebe für uns – Liebe, die unser Herz heilt, die unsere Bedürfnisse stillt und unseren Geist erhebt.
Wir haben uns selbst zu lange verleugnet. Wir sind zu lange Märtyrer gewesen. Wir haben so viel gegeben und uns zu wenig zukommen lassen. Wir haben unsere Schuld beglichen. Es ist Zeit, den Kreislauf von Geben und Nehmen fortzusetzen, indem wir zulassen, dass uns Siebe zuteil wird.

Heute öffne ich mich der Liebe, die ich aus dem Weltall empfange. Ich nehme sie an und freue mich darüber.